Filmtipp: Mrs. Santa Claus

Hallo allerseits,

Mrs. Santa Claus (1996); Hallmark Entertainment, Schröder Media (Distributor Deutschland)

heute bin ich mit einem weihnachtlichen Filmtipp zurück. Ich habe den Film selbst erst vor wenigen Tagen zum ersten Mal geschaut. Doch er gefiel mir auf Anhieb, also dachte ich, schreibe ich darüber. Es geht um den Film „Mrs. Santa Claus“.

Der Film erschien bereits 1996, doch bisweilen scheint es eher so, als sei er nicht allzu bekannt in Deutschland. Zu Unrecht, wie ich finde. In „Mrs. Santa Claus“ spielt Angela Lansbury die Ehefrau des Weihnachtsmann. Weil sie sich unbeachtet fühlt, begibt sie sich mit dem Schlitten auf einen Ausflug. Doch das Rentier verletzt sich und Mrs. Claus muss in New York  notlanden. Da es einige Tage dauert, bis sie wieder zurück zum Nordpol kann, kommt sie bei einer Familie unter und erlebt so einige Abenteuer.

Der Film ist ein weihnachtliches Musical mit historischem Bezug. Ich weiß, das ist nicht für jeden etwas, aber es ist mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Und ja, der Film übermittelt einem ein wenig einen Theatervibe. Ich weiß nicht, ob die Geschichte aus dem Theater stammt oder bereits dort aufgeführt wird, aber meiner Meinung nach eignet sich diese Geschichte perfekt dafür.  „Mrs. Santa Claus“ beschäftigt sich mit Themen wie Frauenwahlrecht und Kinderarbeit (also Themen aus den 1910er Jahren) aber auch mit den typischen weihnachtlichen Themen wie Nächstenliebe und Familie. Die Lieder fand ich nicht schlecht und mir hat vor allem gefallen, dass der Film lockerer gestaltet war, als ich annahm – gerade wenn man bedenkt, dass das Thema Kinderarbeit im frühen 20. Jahrhundert anspricht. Kostüme und auch Kulisse sind ebenfalls sehr ansprechend und übermitteln ein weihnachtliches Gefühl. Natürlich gibt es am Ende für jeden ein Happy End, also kann man sich darauf einstellen, dass alles gut wird – wie in jedem weihnachtlichen Familienfilm.

Fazit

Ich weiß, dass es Leute gibt, die weder Musicals noch Weihnachtsfilme mögen. Und doch würde ich den Film jeden ans Herz legen. Es ist mal ein etwas anderer Weihnachtsfilm aber trotzdem für die ganze Familie geeignet. Mir hat er gefallen und ich werde ihn nächstes Jahr wahrscheinlich wieder schauen.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

 


Alle Angaben ohne Gewähr. Der Artikel spiegelt nur meine eigene Meinung wider.

Buchtipp: „Fairies“ Skye Alexander

Pola Swanson; Logo made with Canva

Hallo allerseits,

diese Woche gibt es wieder einen Buchtipp. Und was soll ich sagen, da ich eine Menge englischer Bücher lese (denn viele Bücher, die ich gerne lesen würde, sind entweder nicht auf Deutsch erschienen oder ich kann einfach nicht so lange warten, bis sie es sind), ist auch dieses in englischer Sprache. Doch versprochen, beim nächsten Buchtipp wird es etwas geben, was auf Deutsch erschienen ist.

Heute spreche ich über Skye Alexanders „Fairies – The Myths, Legends & Lore“. Meine Ausgabe erschien 2017 bei Adams Media welches zu Simon & Schuster gehört; 2014 erschien die Erstausgabe.

„Fairies – The Myths, Legends, & Lore“ von Skye Alexander, Adams Media (Simon & Schuster), 2017

Ich habe das Buch hauptsächlich gekauft, weil ich mir für „The Converted Ones“ ein paar  mehr Hintergrundinformationen holen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Internet ist für eine schnelle Recherche immer ein guter Ort, aber wenn ich etwas mehr erfahren will, dann greife ich gern zu Büchern und es zahlt sich meistens aus.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, von dem es im ersten Teil fünf Kapitel über den „Fairy Realm“ also das Feenreich gibt. Alexander erklärt wie Feen aussehen, welche Charakteristika sie haben, wie sie sich benehmen und welche Beziehung sie zu Menschen haben. Dazu erklärt sie, wie Feen in Märchen oder anderen Geschichten oft wahrgenommen werden.

Im zweiten Teil stellt sie uns dann die verschiedenen Feen aus aller Welt vor. Aus England, Irland, Nord- und Südeuropa. Sowie die Feen aus dem Slawischen, Afrikanischen, Persischem, Mittelöstlichen, Asiatischen, Australischem und Amerikanischen Raum.

Es gibt sogar einen Abschnitt über deutsche Feen. Hier finden sich Wesen wie Kobolode oder die Lorelei und sie setzt sich ebenso mit dem Erlkönig auseinander.

Dasselbe Schema verfolgt sie bei den anderen Feengruppen aus anderen Ländern. Zu jeden dieser Gruppen und Wesen schreibt sie einen kleineren oder größeren Absatz, in der sie die Charakteristika dieser Kreaturen beschreibt.

Ich mochte das Buch gerne. Es war kompakt geschrieben und man hat eine Menge Informationen über die Feenmythologie sammeln können. Man bekommt einen schönen Überblick und wenn man Lust hat, kann man hinten in der Bibliographie schmökern und weitere Titel finden, in denen man mehr Bücher oder Internetseiten über das Thema finden kann. Ich persönlich liebe die Bibliografien in Büchern. Denn sie zeigen nicht nur, wie stark sich der Autor mit dem Thema auseinandergesetzt hat, sie geben auch dem Leser gute Tipps, welche Bücher man als nächstes lesen könnte. Ich weiß wovon ich reden, denn den Großteil meiner eigenen „Bibliothek“ habe ich durch Bibliografien entdeckt 🙂 Ebenso gibt es einen Index (yeah!) bei dem sofort zu jedem Stichpunkt findet, das man sucht.

Es ist natürlich keine komplexe Enzyklopädie, das Buch weist 224 Seiten auf, doch, wie gesagt, es bietet einen sehr guten Überblick. Ich finde es leicht lesbar, auch als nicht Muttersprachler. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Vor allem, wenn man noch nicht so viel über das Thema Feen weiß, ist das ein guter Anfang. Man merkt deutlich, dass die Autorin Spaß am Schreiben hatte und sie das Thema auf eine lockere Weise ernst nimmt.

Noch ein letztes zum Cover. Ich kaufte das Buch gebraucht, also weiß ich nicht, ob es ursprünglich mit einem Umschlag verkauft wurde. Was ich mag ist die Farbe und die Schrift auf dem Cover. Flieder gehört zu meinen Lieblingsfarben, also kann man da bei mir nichts falsch machen. Außerdem finde ich, dass die Schriftart passend zum Thema gewählt wurde.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

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