Ranking: „Sabrina Total Verhext“ – Halloween-Episoden

Hallo allerseits,

auch diese Woche gibt es wieder einen Ranking Artikel. Es gibt haufenweise Serien, die Halloween-Episoden gemacht haben und genau deshalb gibt es eine Menge Episoden, die man ranken kann. Da ich immer schon ein großer „Sabrina – Total verhext“- Fan war und eine Hexe natürlich perfekt zu Halloween passt, dachte ich mir, wäre dies die richtige Serie für die Halloween-Woche.

Mein Ranking

Platz 6

Staffel 2 – Party Time

Valerie plant eine Halloweenparty in Sabrinas Haus, allerdings ohne ihre Freundin zu fragen. Da die gesamte Schule sich bereits freut, kann Sabrina nur noch zähneknirschend zustimmen. Und das, obwohl die Spellmans gerade sprechende Möbel bekommen haben. Das zusätzliche Problem: Magische Termiten machen sich im Hause Spellman breit. Doch der Kammerjäger hat am größten Feiertag der Hexen frei also müssen sie den Tag und die Feier irgendwie überstehen, ohne dass die Sterblichen erfahren, dass die Spellmans Hexen sind.

Bei Sabrina sind Folgen mit verrückten Kostümen, verqueren Besuchen aus dem anderen Reich und jede Menge magische Probleme an der Tagesordnung. Sprechende Möbel, eine Teenie- Party (bei der leider nur Valerie kostümiert war) und ein paar andere Verrücktheiten brachten leider nicht viel Halloweenstimmung. Ein bisschen Halloweenfeeling gab Harveys kurze Geschichte, als er mit seinem Bruder um die Häuser zog. Die Halloween-Sternsinger haben, auf der anderen Hand, eher ein weihnachtliches Feeling ausgelöst.

Platz 5

Staffel 6 – Mord im Halloween-Express

Sabrina möchte ein aufregendes Halloween erleben und geht mit ihren Freunden zu einem Murder-Mystery-Express. Zu spät merkt sie, dass dieser im Anderen Reich ist und sie und ihre Freunde deshalb nicht bloß den Mordfall spielen. Jetzt muss Sabrina den Mord aufklären, denn sonst kommen sie nicht mehr aus dem Zug heraus. Gleichzeitig wollen die Tanten eigentlich ein ruhiges Halloween feiern. Bis sie von Sabrinas neuem Abenteuer hören.

Die Idee einer Art Krimi Dinner würde sonst eigentlich ganz oben auf meiner Liste stehen. Dennoch hatte ich hier teilweise das Gefühl eine Alltagsepisode zu gucken, gerade weil man bei Sabrina so oft ähnliche Folgen mit Kostümen und Anderem Reich sieht (wie oben schon erwähnt). Das ist an sich nicht schlimm , sondern macht die Serie so einzigartig, nur kommt dabei nicht wirklich Halloweenstimmung in dieser Folge auf. Aber mir gefällt das Thema und auch die Umsetzung.

Platz 4

Staffel 1 – Ein Double auf Abwegen

Die erste Halloweenfolge der Serie steht an. Wie wir erfahren, ist Halloween im Hexenreich ein ganz besonderer Feiertag und wird ein wenig wie Weihnachten gefeiert. Die Familie kommt zusammen, man übergibt Geschenke. Und doch, Sabrina würde lieber zu Harveys Halloweenparty. Da die Tanten sie aber lieber mit zur Familienfeier ins Andere Reich mitnehmen wollen, schickt sie ein Double zu Harveys Party. Ihre Doppelgängerin kann aber nur drei Sätze sprechen. Und leider bringt sie Sabrina damit fast in eine ziemlich peinliche Situation.

Ich mag den Aspekt mit Harveys Halloweenparty, doch bei der Hauptstory kommt für mich überhaupt keine Halloweenstimmung auf, sondern eher weihnachtliche Gefühle. Zwar mag ich es, dass man Halloween als wichtigstes Fest der Hexenwelt zeigt, doch auch in den späteren Staffeln wird dabei immer deutlicher, dass auch eine gehörige Portion Grusel dazugehört (siehe z.B. Staffel 4).

Ich mag das Intro und auch Harveys Party, aber ansonsten würde ich sie eher als eine normale Folge betrachten. Man hätte Harveys Halloweenparty locker in eine normale oder auch weihnachtliche Party ändern können, an der Geschichte hätte sich nichts geändert. Nichtsdestotrotz finde ich sie unterhaltsamer als die Folge der 2. Staffel und da sie die erste Halloweenfolge der Serie ist, hat sie es überhaupt schwer, weil man hier meistens den Weg für zukünftige Folgen festlegt.

Platz 3

Staffel 5 – Halloween- Ein Fest für Hexen

Sabrinas erstes College-Halloween. Und wenn sie sonst nie wirklich Lust hatte, Halloween zu feiern, so denkt sie dieses Mal an nichts anderes. Während die Tanten bei einer Galaxie-Eröffnung sind, feiert Sabrina eine heimliche Party in ihrem Haus und holt sich dabei Hilfe bei der Partyplanerin im Anderen Reich – die ihr Frankenstein und seine Freunde als Partygäste schickt. Alles läuft prima – doch dann verschwindet Frankenstein.

Ich war froh, dass die Galaxie-Eröffnung der Tanten nicht allzu viel der Geschichte einnahm, denn ich fand diese Idee im Sabrina-Universum ein bisschen „alltäglich“, wenn man sie mit „normalen“ Folgen vergleicht. Sabrinas Halloweenparty war nett gemacht und ich mochte die Deko. Von der Feier her war es eine nette Episode. Ich mochte auch den Frankensteinbezug und dass Frankenstein selbst in einer schwarzweißen Welt lebt (ein netter Wink zu den alten Filmen). Die Folge war lockerer und nicht so gruselig, dennoch stach der Halloweenaspekt hervor.

Platz 2

Staffel 4 – Katzenhorror

Sowohl die Halloween Episode aus Staffel 3 und 4 fand ich schon als Kind am besten. Und doch, ich musste mich für eine Folge entscheiden. Es entschied eigentlich nur ein kleiner Aspekt, nämlich, dass ich die Tanten-Story in Staffel 3 einen kleinen Deut besser fand als die in Staffel 4.

Dabei liebe ich den Hintergrund der Folge. Sabrina hat einen neuen Job im Café angenommen und deshalb weder Zeit noch Lust Halloween zu feiern. Die Tanten warnen sie, dass sie Halloween als Hexe nicht entkommen kann und dass wenn sie es versucht, Halloween sie finden wird. Während Sabrina also von Zombies gejagt wird, bis sie den „Geist“ von Halloween findet, wollen die Tanten dieses Jahr mit Edgar Allan Poe Halloween feiern.

Als allererstes muss ich anmerken, dass ich das Intro in Staffel 4 genau gerne mag wie in Staffel 3. Das Halloweenfeeling kommt sofort rüber und stimmt einen auf eine gute Folge ein. Genau wie oben beschrieben, mag ich den Hintergrund der Story. Dass man hier wieder die Verbindung zwischen Hexen und Halloween bringt, ist gut gewählt. Die Zombies sind ebenfalls eine Neuerung, die es so noch nicht bei Sabrina gab. Man bekommt auf jeden Fall ein tolles Halloweenfeeling beim Schauen dieser Folge.

Platz 1

Staffel 3 – Ein irres Fest

Diese Folge gefällt mir von allen Halloweenepisoden am meisten. Sowohl die A-Story um Sabrina als auch die B-Story der Tanten sind beide einsame Spitze.

Tante Beulah lädt die Spellmanns zu ihrer Halloweenfeier ein. Während Hilda und Zelda sich nicht mehr drücken können, überredet Sabrina ihre Tanten zu Hause zu bleiben, da sie lieber mit Freunden Horrorfilme schauen möchte. Als Tante Beulah das hört, schickt sie Sabrina eine Puppe. Wie sich später herausstellt, ist diese nicht so harmlos, wie es auf den ersten Blick erscheint. Derweil erkennen auch Hilda und Zelda, dass die Feier von Tante Beulah in einer Irrenanstalt stattfindet und wie es aussieht, wollen die anderen Gäste ihnen an den Kragen.

Ähnlich wie in Staffel 4 mochte ich diese Folge als Kind am liebsten. Sie war gruselig und brachte immer viel Halloweenfeeling mit sich. Heute sehe ich das immer noch ähnlich. Natürlich gruselt mich die Episode jetzt nicht mehr so wie früher, dennoch finde ich sie immer noch witzig und unterhaltsam. Beide Geschichten sind ich gleichermaßen stark. Das Intro und der Abspann mit Salem bringen einen von Anfang an in Halloweenstimmung. Wer ein paar lustige Sitcom-Folgen zu Halloween schauen möchte, bei dem sollte diese Folge nicht fehlen.

Bonus

Staffel 6 – Dreharbeiten mit einem Vampir

Technisch gesehen ist dies keine Halloweenfolge, daher kommt sie nicht ins Ranking. Dennoch muss ich sagen, dass die Folge doch deutlich mehr Halloweenfeeling aufweist, als die eigentliche Halloween- Folge in der 6. Staffel. Daher hätte ich mir gewünscht, dass dies die offizielle Halloween-Episode gewesen wäre. Sie wäre bei mir auf jeden Fall unter den besten 3 gelandet.

Miles möchte einen Vampirfilm drehen und Sabrina fungiert als seine Produzentin. Ohne es zu wissen heuern sie als Hauptdarsteller einen echten Vampir an. Sobald Sabrina das herausfindet, muss sie zur Jägerin werden, denn der Vampir hat es auf ihre Freunde abgesehen. Derweil müssen die Tanten zu ihrer „Scare Duty“, das heißt, sie müssen Leute erschrecken. Durch Zufall findet Zelda heraus, dass sie sich von dieser unangenehmen Aufgabe für immer drücken könnten, wenn sie es schaffen, einer Schulklasse aus Hexen das Fürchten zu lehren.

Beide Geschichten fand ich gleichermaßen super und spooky. Ich mochte die Kostüme der Tanten, denn sie brachten echtes Halloweenfeeling herüber. Dazu war die Vampirgeschichte sehr unterhaltsam. Sabrina in ihren Cheerleadingkostüm erinnerte mich sehr an Buffy (vor allem Buffy – Der Film). Was ich daran besonders amüsant fand ist, dass Sarah Michelle Gellar tatsächlich einst für Sabrina vorgesehen war, dann aber bekannterweise zu Buffy ging (Quelle: 10 Things You Didn’t Know About ‚Buffy the Vampire Slayer‘ (tvovermind.com)) .

Alles in allem ist diese Folge auf jeden Fall genauso auf meiner Watchlist zu Halloween wie die anderen Halloweenfolgen der Serie.

Fazit

Mit „Sabrina – Total Verhext!“ kann man nicht viel falsch machen, wenn man ein wenig Spaß und Grusel an Halloween haben möchte, aber es nicht allzu horrormäßig mag. Alle Folgen sind witzig und unterhaltsam und man hat mit der Serie tatsächlich Spaß für die ganze Familie.

Insofern, bis zum nächsten Mal…


Alle Angaben ohne Gewähr. Der Artikel spiegelt nur meine eigene Meinung und Ansicht wider.

Buchtipp: Melissa Explains It All von Melissa Joan Hart

Pola Swanson; Made with Canva

Hallo allerseits!

Diese Woche möchte ich euch einen weiteren Buchtipp vorstellen. Und zwar die Autobiografie „Melissa Explains It All“ von Melissa Joan Hart. Meine Ausgabe stammt aus dem Jahr 2013 und wurde von der St.Martin’s Press verlegt. Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben, eine deutsche Version gibt es leider (noch) nicht.

Ich kenne Melissa Joan Hart vor allem aus Serien wie „Clarissa“ (im engl.

Melissa Explains It All von Melissa Joan Hart; St. Martin’s Press, 2013

„Clarissa Explains It All“, daher der Buchtitel) und „Sabrina – Total Verhext“. Als Kind habe ich „Clarissa“ geliebt und mir die Serie immer angeschaut, wenn sie im Fernsehen kam. Ganz besonders mochte ich es, wenn Clarissa ihre eigenen Videospiele erfunden hat. Und das coolste überhaupt war ihr transparentes Telefon für mich. Tatsächlich habe ich mir solch ein Telefon jahrelang gewünscht und würde es auch noch heute kaufen, selbst wenn ich es wahrscheinlich nie benutzen, sondern nur irgendwo hinstellen würde.

Ähnlich gut unterhalten wurde ich bei „Sabrina“, wo Hart Sabrina Spellman spielt, eine Junghexe, die lernen muss, wie man als Hexe in der normalen Welt zurechtkommt. Die Serie basiert auf den Archie Comics und erhielt vor einigen Jahren (aber nicht als Sitcom, sondern als Drama/Horror Serie) eine Art Reboot.  In den letzten Jahren kennt man Hart aber auch aus der Serie „Melissa & Joey“, ebenfalls einer Sitcom. Diese Serie habe ich bislang noch nicht gesehen. Alle drei Serien werden jedoch im Buch benannt und Hart erzählt ein wenig über ihre Eindrücke darüber.

Das Buch kommt auf ca. 275 Seiten und ist in 18. Kapitel gegliedert. Hart erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Familie und ihrem Werdegang.

Ich bin immer ein Fan von Biografien und auch diese fand ich äußerst lesenswert. Hart schreibt eine sehr lockere Biografie, in der man einen Blick hinter die Kulissen der 90er Jahre TV-Produktionen werfen kann und man erfährt ebenfalls ein wenig darüber, wie es sich angefühlt hat, ein Kinder- und Jugendstar zu sein. Sie beschreibt eine Menge Anekdoten über bekannte Stars wie Calista Flockhart, Ashton Kutcher und Ryan Reynolds (es gibt sogar ein paar Seiten über Britney Spears, die als Gaststar in „Sabrina“ mitmachte). Daneben scheut sie sich nicht, über eigene Erfahrungen mit Drogen zu sprechen oder ihre Beziehung zu ihrer Mutter näher zu beleuchten. Dabei finde ich, dass sie es auf eine sehr sympathische Art und Weise tut.

Natürlich gefielen mir die Kapitel über ihre Zeit bei „Clarissa“ und „Sabrina“ ganz besonders. Und doch muss ich ehrlich gestehen, hätte ich gerne ein wenig mehr über TV-Produktionen und über die Zusammenarbeit hinter der Kamera erfahren. Vor allem, da sie bei „Sabrina“ zu den Produzenten gehörte, gäbe es bestimmt noch viel mehr Hintergrundinfos, die man hätte teilen können. Und damit meine ich nicht, schmutzige Wäsche waschen, vielmehr hätte ich ein paar mehr Extras über das Making of einer Sitcom erfahren. Einfach ein paar Informationen zu erhalten, warum gewisse Entscheidungen (Cast und Skript) getroffen wurden, weshalb mögliche Spin-Offs nicht zustande kamen und und und… Schließlich gab es in der Serie eine Menge Veränderungen über die Jahre und ich habe mich des Öfteren gefragt, was dazu führte.

Aber gut, da wir von einer Biografie sprechen und nicht von einem Behind-The-Scenes-Buch, war es für mich kein Grund, das Buch wegzulegen oder es deshalb schlechter zu bewerten. Ganz im Gegenteil. Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert, vor allem, wenn man ein Fan von Melissa Joan Hart und ihren Serien und Filmen ist. Ebenso, falls einen die Teeniestars der 90er und frühen 2000er interessieren. Es ist kein dicker Wälzer und auch keine Novelle, sodass man es gut für seinen Urlaub oder für die Weihnachtsfeiertage einpacken kann (oder wann immer man Zeit hat zu lesen 🙂 ) und unterhalten wird.

Um noch etwas zum Cover zu sagen. Ich finde es ist sehr ansprechend. Es ist fröhlich gestaltet und zeigt das, was Harts Leben zu der Zeit des Schreibens ausmachte. Sie musste ihr Leben als Mutter und Schauspielerin unter einen Hut bringen. Ihr Lächeln zeigt mir, dass sie sehr lebensfreudig ist und sie alles mit Humor zu nehmen scheint. Das Cover lädt ein, das Buch zu kaufen.

Also, wer nichts dagegen hat, das Buch in englischer Sprache zu lesen, kommt hier sicher auf seine Kosten. Mir hat es gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

 

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