Buchtipp: Gift – Ben Hubbard

Hallo allerseits,

Gift- Ben Hubbard, 2020, Librero Verlag

ein neuer Buchtipp steht ins Haus und das Thema passt super in die Spooky Season. Es geht um: „Gift – Die Geschichte der Giftmörder und Gifte von Arsen bis Zyankali“, von Ben Hubbard. Das Buch erschien 2020 im Librero Verlag und  kommt auf ca. 176 Seiten.

„Gift“ ist in sechs Hauptkapitel aufgeteilt und beschreibt verschiedene Gifte von der Antike bis ins 21. Jahrhundert.

Jedes Kapitel hat neben einer Erklärung über ein ausgewähltes Gift auch Berichte dabei, in der eine geschichtliche Begebenheit erklärt wird, die mit dem Gift zu tun hat. Daneben beschreibt Hubbard die Giftwirkung, die Symptome einer Vergiftung sowie die mögliche Behandlung als auch berühmte Vergiftungsfälle. Nebenbei gibt es viele Bilder – darunter, wie die Giftpflanzen aussehen, damit man weiß, welche Pflanzen man möglichst meiden sollte.

Der Aufbau gefällt mir besonders, denn Hubbard schreibt keine ellenlangen Texte mit chemischen Formeln, sondern kurze Erklärungen, die jeder Laie ohne chemischen Hintergrund versteht. Dazu gefiel mir, dass er den verschiedenen Giften jeweils ein Kapitel widmete, wo man nicht nur über Symptome oder Herkunft des Gifts aufgeklärt wurde, sondern ebenso eine „Beispielgeschichte“ aufgezeigt bekam, die auf wahren Begebenheiten beruhte. Berühmte Beispiele sind hier z.B. das tragische Ende von Sokrates oder auch Kleopatra.

Fazit

Gift von Ben Hubbard ist ein sehr  interessantes Buch. Auf jeden Fall kann man mit all den Infos daraus, Gäste auf jeder Halloweenparty unterhalten. Es ist ein wenig makaber und mitunter auch tragisch, die ganzen Beispielgeschichten zu lesen, von Leuten, die Opfer dieser Gifte wurden. Dennoch ist das Buch nicht aufreißerisch geschrieben. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

Buchtipp: „Fairies“ Skye Alexander

Pola Swanson; Logo made with Canva

Hallo allerseits,

diese Woche gibt es wieder einen Buchtipp. Und was soll ich sagen, da ich eine Menge englischer Bücher lese (denn viele Bücher, die ich gerne lesen würde, sind entweder nicht auf Deutsch erschienen oder ich kann einfach nicht so lange warten, bis sie es sind), ist auch dieses in englischer Sprache. Doch versprochen, beim nächsten Buchtipp wird es etwas geben, was auf Deutsch erschienen ist.

Heute spreche ich über Skye Alexanders „Fairies – The Myths, Legends & Lore“. Meine Ausgabe erschien 2017 bei Adams Media welches zu Simon & Schuster gehört; 2014 erschien die Erstausgabe.

„Fairies – The Myths, Legends, & Lore“ von Skye Alexander, Adams Media (Simon & Schuster), 2017

Ich habe das Buch hauptsächlich gekauft, weil ich mir für „The Converted Ones“ ein paar  mehr Hintergrundinformationen holen wollte. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Internet ist für eine schnelle Recherche immer ein guter Ort, aber wenn ich etwas mehr erfahren will, dann greife ich gern zu Büchern und es zahlt sich meistens aus.

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, von dem es im ersten Teil fünf Kapitel über den „Fairy Realm“ also das Feenreich gibt. Alexander erklärt wie Feen aussehen, welche Charakteristika sie haben, wie sie sich benehmen und welche Beziehung sie zu Menschen haben. Dazu erklärt sie, wie Feen in Märchen oder anderen Geschichten oft wahrgenommen werden.

Im zweiten Teil stellt sie uns dann die verschiedenen Feen aus aller Welt vor. Aus England, Irland, Nord- und Südeuropa. Sowie die Feen aus dem Slawischen, Afrikanischen, Persischem, Mittelöstlichen, Asiatischen, Australischem und Amerikanischen Raum.

Es gibt sogar einen Abschnitt über deutsche Feen. Hier finden sich Wesen wie Kobolode oder die Lorelei und sie setzt sich ebenso mit dem Erlkönig auseinander.

Dasselbe Schema verfolgt sie bei den anderen Feengruppen aus anderen Ländern. Zu jeden dieser Gruppen und Wesen schreibt sie einen kleineren oder größeren Absatz, in der sie die Charakteristika dieser Kreaturen beschreibt.

Ich mochte das Buch gerne. Es war kompakt geschrieben und man hat eine Menge Informationen über die Feenmythologie sammeln können. Man bekommt einen schönen Überblick und wenn man Lust hat, kann man hinten in der Bibliographie schmökern und weitere Titel finden, in denen man mehr Bücher oder Internetseiten über das Thema finden kann. Ich persönlich liebe die Bibliografien in Büchern. Denn sie zeigen nicht nur, wie stark sich der Autor mit dem Thema auseinandergesetzt hat, sie geben auch dem Leser gute Tipps, welche Bücher man als nächstes lesen könnte. Ich weiß wovon ich reden, denn den Großteil meiner eigenen „Bibliothek“ habe ich durch Bibliografien entdeckt 🙂 Ebenso gibt es einen Index (yeah!) bei dem sofort zu jedem Stichpunkt findet, das man sucht.

Es ist natürlich keine komplexe Enzyklopädie, das Buch weist 224 Seiten auf, doch, wie gesagt, es bietet einen sehr guten Überblick. Ich finde es leicht lesbar, auch als nicht Muttersprachler. Ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Vor allem, wenn man noch nicht so viel über das Thema Feen weiß, ist das ein guter Anfang. Man merkt deutlich, dass die Autorin Spaß am Schreiben hatte und sie das Thema auf eine lockere Weise ernst nimmt.

Noch ein letztes zum Cover. Ich kaufte das Buch gebraucht, also weiß ich nicht, ob es ursprünglich mit einem Umschlag verkauft wurde. Was ich mag ist die Farbe und die Schrift auf dem Cover. Flieder gehört zu meinen Lieblingsfarben, also kann man da bei mir nichts falsch machen. Außerdem finde ich, dass die Schriftart passend zum Thema gewählt wurde.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

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