Buchtipp: Christmas Carols- Andrew Gant

Hallo allerseits,

Christmas Carols – From Village Green To Church Choir von Andrew Gant. Profile Books, 2014

diese Woche bin ich wieder mit einem, diesmal weihnachtlichen, Buchtipp zurück. Es geht um : „Christmas Carols – From Village Green To Church Choir“ von Andrew Gant. Das Buch erschien 2014 bei Profile Books und es ist auf Englisch erschienen. Das Buch kommt auf ca. 247 Seiten. Soweit mir bekannt ist, gibt es  leider noch keine deutsche Übersetzung. ABER! – und das ist sehr toll – meine Ausgabe hatte sogar eine CD dabei, auf der tolle Weihnachtslieder zu finden waren und die natürlich passender Weise auch im Buch vorkommen.

Da ich ein großer Weihnachtsfan bin und auch Weihnachtslieder sehr mag, interessiere ich mich schon seit einiger Zeit für die Herkunft von Weihnachtsliedern. Bei diesem Buch wird man dahingehend auf jeden Fall fündig. Aufgeteilt ist das Buch in 22 Kapitel. Es werden diverse Weihnachtslieder besprochen u.a. „Adeste Fideles“ oder „The Twelve Days of Christmas“. Dazu liefert Gant auch Texte mitsamt Noten zu den besprochenen Liedern. Die Geschichte hinter den Carols ist sehr interessant und man kommt dadurch richtig in Weihnachtsstimmung.

Auch das Cover des Buchs finde ich sehr festlich gehalten. Vor allem gefällt mir das goldene Notensystem, was sich im Hintergrund um den Titel schwingt.

Fazit

Ich empfehle das Buch jedem, der Lust hat, etwas mehr über Weihnachtslieder zu erfahren oder der einfach so interessiert an Musik(geschichte) ist. Natürlich ist das Buch eher auf englische „Carols“ bezogen (oder besser gesagt, eher in England bekanntere Lieder), dennoch kennt man auch als Deutscher sicherlich ein paar von ihnen und kommt auf jeden Fall auf seine kosten.

Insofern, bis zum nächsten Mal!


Alle Angaben ohne Gewähr. Der Artikel spiegelt nur meine eigene Meinung wider.

Filmtipp: Mrs. Santa Claus

Hallo allerseits,

Mrs. Santa Claus (1996); Hallmark Entertainment, Schröder Media (Distributor Deutschland)

heute bin ich mit einem weihnachtlichen Filmtipp zurück. Ich habe den Film selbst erst vor wenigen Tagen zum ersten Mal geschaut. Doch er gefiel mir auf Anhieb, also dachte ich, schreibe ich darüber. Es geht um den Film „Mrs. Santa Claus“.

Der Film erschien bereits 1996, doch bisweilen scheint es eher so, als sei er nicht allzu bekannt in Deutschland. Zu Unrecht, wie ich finde. In „Mrs. Santa Claus“ spielt Angela Lansbury die Ehefrau des Weihnachtsmann. Weil sie sich unbeachtet fühlt, begibt sie sich mit dem Schlitten auf einen Ausflug. Doch das Rentier verletzt sich und Mrs. Claus muss in New York  notlanden. Da es einige Tage dauert, bis sie wieder zurück zum Nordpol kann, kommt sie bei einer Familie unter und erlebt so einige Abenteuer.

Der Film ist ein weihnachtliches Musical mit historischem Bezug. Ich weiß, das ist nicht für jeden etwas, aber es ist mal eine etwas andere Weihnachtsgeschichte. Und ja, der Film übermittelt einem ein wenig einen Theatervibe. Ich weiß nicht, ob die Geschichte aus dem Theater stammt oder bereits dort aufgeführt wird, aber meiner Meinung nach eignet sich diese Geschichte perfekt dafür.  „Mrs. Santa Claus“ beschäftigt sich mit Themen wie Frauenwahlrecht und Kinderarbeit (also Themen aus den 1910er Jahren) aber auch mit den typischen weihnachtlichen Themen wie Nächstenliebe und Familie. Die Lieder fand ich nicht schlecht und mir hat vor allem gefallen, dass der Film lockerer gestaltet war, als ich annahm – gerade wenn man bedenkt, dass das Thema Kinderarbeit im frühen 20. Jahrhundert anspricht. Kostüme und auch Kulisse sind ebenfalls sehr ansprechend und übermitteln ein weihnachtliches Gefühl. Natürlich gibt es am Ende für jeden ein Happy End, also kann man sich darauf einstellen, dass alles gut wird – wie in jedem weihnachtlichen Familienfilm.

Fazit

Ich weiß, dass es Leute gibt, die weder Musicals noch Weihnachtsfilme mögen. Und doch würde ich den Film jeden ans Herz legen. Es ist mal ein etwas anderer Weihnachtsfilm aber trotzdem für die ganze Familie geeignet. Mir hat er gefallen und ich werde ihn nächstes Jahr wahrscheinlich wieder schauen.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

 


Alle Angaben ohne Gewähr. Der Artikel spiegelt nur meine eigene Meinung wider.