Buchtipp: Lauren Graham: Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Lauren Graham – Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl, Fischer Verlag 2017

Hallo allerseits!

Heute bin ich wieder mit einem Buchtipp zurück. Diesmal geht es um Lauren Grahams Biografie „Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl“. Ich habe das Buch  in der 2. Ausgabe von 2017. Es erschien im Fischer Verlag und kommt auf ca. 255 Seiten.

Ich muss eins Vorweg sagen: Anfang der 2000er war ich ein unglaublich großer Gilmore Girl Fan. Ich habe die Sendung jeden Nachmittag im TV geschaut und später auch in der Primetime, als die letzten Staffeln immer populärer in Deutschland wurden. Auch wenn ich sagen muss, dass ich zum Ende hin ein wenig unzufriedener wurde, was die Storylines anging, so hat sie mir doch eine Menge Spaß und Unterhaltung in meiner Teenagerzeit gebracht.

Als ich gehört habe, dass Lauren Graham eine Biografie geschrieben hat, musste ich die natürlich sofort haben. Der Charakter von Lorelei gefiel mir schon immer mit am besten, deshalb war ich gespannt, was die Schauspielerin der Rolle so alles zu sagen hat und ob sich ihre Charakterzüge vielleicht sogar gleichen oder es zwei vollkommen verschiedene Persönlichkeiten sind.

Lauren Graham kommt von Anfang an sehr sympathisch in ihrer Biografie herüber und es hat Spaß gemacht, ihren Werdegang im Buch zu verfolgen. Sie beschreibt ihr Leben von ihrer Kindheit bis hin zum Gilmore Girls Reboot „Ein neues Jahr“. Zum letzteren liefert sie sogar ein kleines Tagebuch über die Dreharbeiten. Nun, natürlich dürften Fans am meisten daran interessiert sein, wie viel Graham von ihren Jahren bei Gilmore Girls schreibt. Vor allem, da der deutsche Titel damit mehr oder minder wirbt. Leider muss ich dazu sagen, dass ich mir deutlich mehr Infos über die Serie gewünscht hätte, als das Buch mit dem deutschen Titel verspricht. Der Titel soll, glaube ich, eher auf Grahams eigene, quirlige Art anspielen, die man auch mit Lorelais Temperament vergleichen kann, als auf eine Zeitreise mit den Gilmore Girls. Anekdoten vom Set gibt es nicht viele, was ich persönlich schade finde und hoffe, dass sie vielleicht in der Zukunft ein Buch nur über dieses Thema schreibt. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch verständlich, dass man bei einer Biografie versucht, so viele verschiedene Themen wie möglich aus seinem Leben in das Buch zu schreiben und sich nicht nur an ein Thema hält. Der englische Titel: „Talking as fast as I can“ trifft meiner Meinung nach deutlich passender zu dem Buch, denn da assoziiert man natürlich nicht unbedingt nur die „Gilmore Girls“ mit dem Buch, sondern eher Lauren Grahams Charakter. Und genau darum geht es ja auch bei einer Lebensgeschichte.

Das Cover gefällt mir persönlich sehr. Die blaue Hintergrundfarbe ist sehr fröhlich und mir gefällt ebenso, dass es kein ernstes Foto ist, sondern ein wenig die quirlige Persönlichkeit heraushebt, die man in dem Buch ein vermittelt bekommt. Ebenso finde ich, dass das Foto auch sehr gut zu ihrer wohl berühmtesten Rolle der Lorelai Gilmore passt.

Obwohl ich es wirklich schade finde, dass man nicht besonders viele Infos über die Zeit bei den Gilmore Girls findet (ich liebe Hinter- den- Kulissen-Infos), so ist das Buch dennoch einen Kauf wert. Es ist eine schöne Sommerlektüre, die flüssig zu lesen ist. Mir hat es gefallen.

Insofern, bis zum nächsten Mal…