Scream 6 – Meine ersten Vermutungen nach dem Trailer!

Hallo allerseits!

Endlich ist er da, der Scream 6 Trailer – oder, wie er auch unter Fans gern genannt wird: Ghostface takes Manhattan (als eine Hommage an die Freitag der 13. Reihe).

Und wie es so bei Scream üblich ist, habe auch ich meine Regeln, was das Franchise angeht. Nämlich, ich versuche möglichst spoilerfrei zu bleiben. Eine Ausnahme, denn sonst kann ich nicht genug Spoiler haben. Bei Scream gucke ich mir lediglich den Trailer an – und das war’s. Natürlich ist es in der heutigen Zeit so, dass Trailer oft genug selbst spoilern, weswegen ich den Trailer auch auf keinen Fall Frame bei Frame auseinandernehmen werde. Sonst entdecke ich hinterher noch zu viel 🙂

Dennoch, der Trailer hat mir so viel Vorfreude bereitet, dass mir einige Dinge aufgefallen sind, die ich unbedingt loswerden muss. Wie gesagt, es sind nur Vermutungen. Sie müssen nicht stimmen, können totaler Blödsinn sein und vielleicht sind einige von ihnen auch nur eine Art Wunschdenken, aber hier kommen sie.

Zu aller erst muss ich sagen, dass ich es toll finde, dass Kirby zurück ist. Gleichermaßen zeigt diese Rückkehr mir aber auch etwas ganz anderes. Nämlich, dass wir es hier mit einem Killer zu tun haben, der die Vergangenheit in die Gegenwart holt. Der Trailer zeigt nämlich nicht nur Kirby, sondern auch eine veraltet aussehende Maske und dazu einen Schrein, der allen Ghostfaces gewidmet zu sein scheint.

Was, also wenn Ghostface dieses Mal nicht hinter den Verwandten der ersten Ghostfaces her ist, wie in Teil 5, sondern hinter den restlichen Überlebenden? Zwar wissen wir, dass Neve Campbell nicht vorbeischauen wird, aber angefragt wurde sie, weshalb die Idee möglich erscheint. Hayden Panettiere und Courtney Cox sind auf jeden Fall zurück. Auch die Überlebenden aus dem 5. Teil sehen wir wieder. Wenn Ghostface also die Überlebenden töten will…wer kann hinter der Maske stecken? Ein Verwandter eines der anderen Opfer? Einige der neuen Charaktere sollen Familienmitglieder verstorbener Opfer sein. Daher wäre die Idee nicht weit hergeholt. Und falls ich mich nicht getäuscht habe, so haben wir auch nicht alle versprochenen neuen Charaktere im Trailer gesehen. Sehr verdächtig, oder?

Meine Vermutungen? Natürlich können es ein oder mehrere der Familienmitglieder sein. Aber wie gesagt, ich schaue nur ganz wenig Spoilerinfos bei Scream, daher weiß ich noch nicht, wer von den Neuen wie miteinander zusammenhängt. Also kann ich meine Ahnung hier nur auf sehr fragiles Terrain stellen. Allerdings muss ich sagen, fände ich es auf Dauer ein wenig vorhersehbar, wenn Ghostface immer wieder einer der Neuen wär, die ins Franchise eingeführt werden. Also gehen wir mal einen Schritt weiter und wagen wir uns in ein Territorium vor, was ein bisschen skandalöser ist.

Als aller erstes würde ich als mögliches Ghostface auf Kirby schließen. Ihr Motiv? Nun, Kirby war der Randy des 4. Teils. Ihr wurde ein erhebliches Horrorfilmwissen nachgesagt. Und was ist in Horrorfilmen immer der Fall? Wenn jemand überlebt, kommt der Mörder auf jeden Fall zurück. Wie könnte man also Ghostface stoppen? Genau, indem man dafür sorgt, dass es keine Überlebenden mehr gibt. Kirby könnte sich so sicher sein, dass der „Ghostface-Fluch“ gebrochen wäre. Und wer weiß, auch wenn Sidney nicht mehr mitmacht, so kann Kirbys Plan ja sein, nach New York auch Sidney einen Besuch abzustatten. Es wäre ein sehr überzeugender Twist, eine Überlebende zu Ghostface zu machen. Und tatsächlich glaubte ich im letzten Teil, bevor ich ins Kino ging, ähnliches. Da alle über Dewey sprachen, ging ich davon aus, dass er diesmal entweder Opfer oder Täter sei. Wie wir mittlerweile wissen, war er leider Letzteres.

Generell fände ich es dieses Mal besser, wenn es nicht die üblichen 2 Täter wären, sondern die Zahl ein wenig höher angesetzt wird. Vielleicht ist es in Teil 6 sogar so, dass im Laufe des Filmes schon einer der Mörder früher desmaskiert wird. Um ehrlich zu sein ist auch das einer meiner Wünsche damals rund um Deweys Ableben gewesen. Sein Tod wäre viel wirkungsvoller gewesen, hätte er als letzte Handlung wenigstens einen Ghostface enttarnt. Ich hoffe sehr, dass es in Scream 6 soweit ist, von der magischen 2 wegzukommen (und ja, ich weiß, was jetzt kommt. Roman war ein einzelner Killer, aber Scream 3 ist hier nicht gemeint. Ausnahmen bestätigen die Regeln).

Ein weiterer Punkt den ich interessant fände, wäre, wenn Sam von der guten Seite zur bösen wechselt. Versteht mich nicht falsch, ich mochte Sam gerne und fand die Leistung von Melissa Barrera wirklich gut. Ich kann bis heute nicht verstehen, warum so viele sie kritisierten. Doch hat mich die kurze Szene, die anscheinend eine Therapiesitzung war, stutzig gemacht. Sam sieht ihren toten Vater, also warum nicht eine Art Norman Bates aus ihr machen? Sie hält sich für Billy, wenn sie tötet. Das wäre eine ganz neue Richtung, die Scream einschlagen würde. Und dass sie fähig ist zu morden, wissen wir. Fragt Richie. Auch, dass sie das Messer abgewischt hat, und Ghostface dies im neuen Teil ebenfalls tut, könnte darauf hinweisen.

Aber nicht nur Sam hat das Potenzial zu Ghostface. Tara ist ebenso ein guter Kandidat. Schon in Teil 5 gab es hier und da einige Szenen, bei denen ich kurz gedacht habe, dass Tara sich gleich als Ghostface offenbart. Eine ähnliche kurze Sequenz konnte man auch im Trailer sehen. Und obwohl es ein toller Twist wäre, Tara als eine Art spät enttarnte Komplizin von Amber und Richie zu machen, so habe ich hier einige Zweifel. Ich finde die Anfangsszene im 5. Teil einfach zu gut gemacht, um zu glauben, dass sie komplett gespielt war. Wäre der Angriff im Off passiert wäre das etwas anderes. Der einzige Grund, den ich noch verstehen würde, wäre, wenn man ihren Angriff aus Gründen (evtl. Alibi) aufgezeichnet hätte, sodass er echt herüberkommen MUSSTE.

Doch nun zu meiner ultimativen Vermutung. Diese ist diskussionswürdig, so viel vorab. Vor allem aber, begann besagte Vermutung mit dem Schrein. Also, im Trailer sehen wir, dass ein Ghostface-Schrein mit allerhand Souvenirs gefunden wird. Wir entdecken so z.b. auch Stus Morgenmantel an einer Puppe. Der gute Stu. Der Charakter, der die Fans seit über 25 Jahren in zwei Gruppen unterteilt: Die „Stu lebt“ oder „Stu ist tot“ Gruppe.

Nun, es ist so, dass Kevin Williamson erst vor kurzem sagte, Stu sei tot (Scream: Kevin Williamson Confirms Matthew Lillard’s Stu Is Dead (collider.com)). Und doch, es gab und gibt bis heute die Gerüchte, dass es Gespräche darüber gab, Stu als eine Art Mastermind in Teil 3 zurückzuholen (Scream: A Deleted Scream 3 Role Reveals Stu Survived (screenrant.com)). Diese Idee wurde verworfen, weil das Studio Horrorfilme nach dem Columbine Attentat etwas handzahmer machen wollte, was die Brutalität anging. Ursprünglich sollte Stu aus dem Gefängnis eine Gruppe leiten, die dann als neue Ghostfaces agieren. Und genau das könnte jetzt in Teil 6 passieren. Ich weiß, auch ich bin eher der Meinung, das Stu durch den Fernseher getötet wurde. Zwar würde ich es lieben, wenn Matthew Lillard in irgendeiner Rolle zurückkäme, aber als Stu persönlich fände ich es etwas verwirrend. Denn mal ehrlich, diese Fernseher-Sache zu überleben, wäre wirklich sehr an den Haaren herbeigezogen. Meine Meinung darüber könnt ihr auch in meinem Artikel lesen, den ich im letzten Jahr schrieb (My Mom and Dad are gonna be so mad at me – Die Rückkher von Stu Macher – Möglich oder Quatsch). Zwar hat man (meine ich zumindest) niemals Stus Tod offen in dem Franchise zugegeben, dennoch…

Trotzdem, die gleichen Vibes die ich bekam, als ich das Intro zu Halloween Ends sah und wusste, wir werden es eher mit einem Film ohne Michael zu tun haben, habe ich erhalten, als ich den Trailer und den Schrein sah. Ich vermutete mittlerweile, dass man die Idee aus Teil 3 vielleicht aufgriff und nun eine Art Ghostface-Sekte hinter den neuen Morden stehen lässt. Und doch, für mich sollte als Mastermind nur jemand agieren, der in der Vergangenheit bereits mit Ghostface zu tun hatte. Meiner Meinung wäre das am überzeugstensten.

Dazu muss ich sagen, dass ich es hassen würde, wenn Stu trotz aller Widerstände zurückkäme und wir dann eines Showdowns mit Sidney beraubt werden würden. Nichts gegen Gale, aber sie hat kaum etwas mit Stu zu tun gehabt. Jedenfalls nicht so viel wie Dewey und Sid. Es war Tatum, Deweys Schwester, die Stu in Deweys Leben brachte. Und Sidney war mit ihm über Tatum und Billy befreundet. Zwar haben Gale und er eine Vergangenheit, allerdings käme ein Wiedersehen zwischen Sidney und Stu so viel stärker daher. Ich meine, wie viele Sätze haben Gale und Stu damals gewechselt?

Genau aus dem Grund fände ich es etwas schade, wenn wir Stu bekämen, aber keine Sidney (denn ich gehe nicht davon aus, dass Dewey ganz plötzlich doch noch quickfidel im Film erscheinen wird). Nur wenn die beiden in Teil 7 aufeinanderträfen, könnte ich mit dieser Sache Frieden schließen.

So oder so, ich bin wahnsinnig gespannt auf den sechsten Teil und kann es kaum erwarten, mir den Film anzusehen. Vor allem, weil ich bereits den fünften Teil sehr stark fand. So viel wie ich weiß, wird Scream voraussichtlich am 9. März in die deutschen Kinos kommen, also ist es nicht mehr lange hin.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

Und für alle, die den Trailer noch nicht gesehen haben, hier gibt es die Möglichkeit:

Alle Angaben sind ohne Gewähr! Der Artikel spiegelt nur meine eigene Meinung wider!

Buchtipp: Lauren Graham: Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl

Lauren Graham – Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl, Fischer Verlag 2017

Hallo allerseits!

Heute bin ich wieder mit einem Buchtipp zurück. Diesmal geht es um Lauren Grahams Biografie „Einmal Gilmore Girl, immer Gilmore Girl“. Ich habe das Buch  in der 2. Ausgabe von 2017. Es erschien im Fischer Verlag und kommt auf ca. 255 Seiten.

Ich muss eins Vorweg sagen: Anfang der 2000er war ich ein unglaublich großer Gilmore Girl Fan. Ich habe die Sendung jeden Nachmittag im TV geschaut und später auch in der Primetime, als die letzten Staffeln immer populärer in Deutschland wurden. Auch wenn ich sagen muss, dass ich zum Ende hin ein wenig unzufriedener wurde, was die Storylines anging, so hat sie mir doch eine Menge Spaß und Unterhaltung in meiner Teenagerzeit gebracht.

Als ich gehört habe, dass Lauren Graham eine Biografie geschrieben hat, musste ich die natürlich sofort haben. Der Charakter von Lorelei gefiel mir schon immer mit am besten, deshalb war ich gespannt, was die Schauspielerin der Rolle so alles zu sagen hat und ob sich ihre Charakterzüge vielleicht sogar gleichen oder es zwei vollkommen verschiedene Persönlichkeiten sind.

Lauren Graham kommt von Anfang an sehr sympathisch in ihrer Biografie herüber und es hat Spaß gemacht, ihren Werdegang im Buch zu verfolgen. Sie beschreibt ihr Leben von ihrer Kindheit bis hin zum Gilmore Girls Reboot „Ein neues Jahr“. Zum letzteren liefert sie sogar ein kleines Tagebuch über die Dreharbeiten. Nun, natürlich dürften Fans am meisten daran interessiert sein, wie viel Graham von ihren Jahren bei Gilmore Girls schreibt. Vor allem, da der deutsche Titel damit mehr oder minder wirbt. Leider muss ich dazu sagen, dass ich mir deutlich mehr Infos über die Serie gewünscht hätte, als das Buch mit dem deutschen Titel verspricht. Der Titel soll, glaube ich, eher auf Grahams eigene, quirlige Art anspielen, die man auch mit Lorelais Temperament vergleichen kann, als auf eine Zeitreise mit den Gilmore Girls. Anekdoten vom Set gibt es nicht viele, was ich persönlich schade finde und hoffe, dass sie vielleicht in der Zukunft ein Buch nur über dieses Thema schreibt. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch verständlich, dass man bei einer Biografie versucht, so viele verschiedene Themen wie möglich aus seinem Leben in das Buch zu schreiben und sich nicht nur an ein Thema hält. Der englische Titel: „Talking as fast as I can“ trifft meiner Meinung nach deutlich passender zu dem Buch, denn da assoziiert man natürlich nicht unbedingt nur die „Gilmore Girls“ mit dem Buch, sondern eher Lauren Grahams Charakter. Und genau darum geht es ja auch bei einer Lebensgeschichte.

Das Cover gefällt mir persönlich sehr. Die blaue Hintergrundfarbe ist sehr fröhlich und mir gefällt ebenso, dass es kein ernstes Foto ist, sondern ein wenig die quirlige Persönlichkeit heraushebt, die man in dem Buch ein vermittelt bekommt. Ebenso finde ich, dass das Foto auch sehr gut zu ihrer wohl berühmtesten Rolle der Lorelai Gilmore passt.

Obwohl ich es wirklich schade finde, dass man nicht besonders viele Infos über die Zeit bei den Gilmore Girls findet (ich liebe Hinter- den- Kulissen-Infos), so ist das Buch dennoch einen Kauf wert. Es ist eine schöne Sommerlektüre, die flüssig zu lesen ist. Mir hat es gefallen.

Insofern, bis zum nächsten Mal…

Zur 2. Auflage: „Die Ära der schweigenden Muse“

Hallo allerseits,

endlich ist es soweit und die zweite Auflage von „Die Ära der schweigenden Muse“ ist im Handel erhältlich.

Natürlich blieb die Kerngeschichte identisch mit der ersten Auflage, nichtsdestotrotz habe ich eine Menge Schönheitskorrekutren durchgeführt. Und damit meine ich nicht allein das Cover.

Mir ist vor allem aufgefallen, wie sehr sich mein Schreibstil in den letzten Jahren verändert hat. Immer wenn es heißt, dass man schreiben lernt, indem man schlicht und ergreifend einfach weiter schreibt, hört sich das eigentlich viel zu simpel an. Und doch sind es wahre Worte.

Obschon ich nicht alle meine Geschichten, die ich in den letzten Jahren schrieb, auch veröffentlichte, so halfen sie mir doch, einen gewissen Stil zu entwickeln, der mir am Anfang noch fehlte. Beim Überarbeiten des Romans fiel mir diese Entwicklung tatsächlich zum ersten Mal richtig auf.

Das Buch ist dadurch ein wenig kompakter geworden. Ich habe viele Sätze gekürzt, neu umgeschrieben oder schlicht und ergreifend weggelassen. Dabei habe ich natürlich immer versucht, die Geschichte im Kern so zu lassen wie man sie kennt.

Am Ende erscheint das Buch mit einer geringeren Seitenanzahl aber genau so viel Inhalt. Dazu gibt’s ein neues Cover. Den Inhalt der Geschichte findet ihr hier.

Und für eine Leseprobe geht hier zum BoD-Buchshop.

Bis zum nächsten Buch,

Pola 🙂

Die 2. Auflage von „Die Ära der schweigenden Muse“ ist da!

Foto: fotolia by adobe ©labitase

Hallo, endlich ist es soweit! Die zweite Auflage meines Buches „Die Ära der schweigenden Muse“ ist nun von mir freigegeben worden und müsste schon in den nächsten Tagen im Handel erhältlich sein!

Mit neuem Cover und einer kompletten Überarbeitung sollte es nun noch mehr Spaß machen, das Buch zu lesen 🙂

Wer schon wissen möchte, worum es geht, hier gibt es den Link zur  Zusammenfassung.

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