Blogbeitrag zu: Die Adaire Chroniken – Was vom Tage übrig blieb

Die Adaire Chroniken – Ein langer Weg zur Veröffentlichung

Die Adaire Chroniken Band 1 oder mittlerweile Staffel 1, ist eine Familiensaga, die bereits mehr als zehn Jahre alt ist. Die Idee hatte ich ungefähr mit 15 und wenn ich mich richtig erinnere, fing ich mit 16 oder 17 an, die Bücherreihe allmählich aufzubauen.

Ich möchte gar nicht direkt ins Detail gehen, warum ich mit der Veröffentlichung so lange gewartet habe, ich denke, der richtige Zeitpunkt war einfach noch nicht gekommen. Während dieser zehn Jahre des Wartens habe ich das Buch immer wieder überarbeitet und versucht, möglichst alles aus den Charakteren herauszuholen, was herauszuholen war, und stehe nun vor einem Buch, was eine gewisse Seitenzahl innehat und bei dem ich zum ersten Mal spüre, dass es jetzt tatsächlich soweit sein kann, es der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Da es bei BOD nur möglich ist, bis ca. 800 Seiten ein Buch zu verlegen, sah ich mich von Anfang an in der Bredouille, das Buch zu splitten. Die Frage lautete nur: In wie viele Teile?
Als ich die Geschichte damals in meinem Kopf zusammenreimte, hatte ich zunächst die Idee, die gesamte Geschichte in Kurzgeschichten mit regelmäßigen Beiträgen zu verfassen. Da E-Books gerade erst richtig aufkamen, aber die Systematik kaum mit der heutigen zu vergleichen war, wollte ich die Geschichte als eine Art Tagebuch in einem Blog zu verfassen, ließ es aber schließlich sein und formte die Geschichte zu Romanen, immer bedacht, den Haupt- und Nebengeschichten ein wenig wie in einer Seifenoper aufzubauen. Die Geschichten sollten die Leser unterhalten, und nicht so, wie es heute leider öfters ist, als moralische Anleitung zum Leben dienen. Man sollte sich fragen: Was passiert als nächstes und nicht gleich alles bis ins kleinste Detail analysieren und sich fragen, was man daraus für einen ethischen Nutzen ziehen kann und ob das alles auch ja realistisch genug gehalten ist.

Wie bereits erwähnt, während der letzten Jahre kam ich immer wieder dazu, die Geschichten rund um die Familie Adaire zu verändern. Am Ende ist dieses Buch herausgekommen.
Bekanntermaßen kam ich mittlerweile auf die Idee Bookisodes zu schreiben, also nahm ich die Gelegenheit am Schopfe und dachte mir: Das würde sich perfekt für die Adaires eignen und das Problem, zum Thema Buchaufteilung, lösen. Und so wurde aus der Bücherreihe mein nächstes Bookisodes Projekt.

Ich hoffe, der erste Teil dieser ersten Staffel gefällt Ihnen als meinen Lesern, denn die Reise der Adaires wird auf jeden Fall weitergehen. Die ersten paar Episoden sind immer auch eine Art Kennenlernen der Charaktere, der Ausgangspunkt, an dem wir uns beim Anfang einer Geschichte befinden. Ich habe deshalb extra erst einmal die Hauptcharaktere zum Kennenlernen vorgestellt und mich noch nicht auf den Rest konzentriert. Vielleicht wird ihnen ebenso auffallen, dass die Adaires nicht bloß in eine fiktiven Stadt, sondern auch in einem nicht benannten Land befinden. Warum das so ist? Dazu später mehr.

Ich hoffe, Sie auch beim nächsten Band als Leser wieder begrüßen zu dürfen. Und Sie sich fragen: Was wird als nächstes passieren? Ich kann Ihnen versprechen: Eine Menge! 🙂

Ihre Pola

 


Die Adaire Chroniken Staffel 1

Die Adaire Chroniken „Was vom Tage übrig blieb“